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In "Frisch an die Arbeit" stellen Leonie Seifert und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit.

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    Der erste Gast von "Frisch an die Arbeit" ist die Regisseurin Anika Decker. Nach Jobs bei einem mexikanischen Partyservice, bei "Big Brother" und als Drehbuchautorin bei einer ZDF-Telenovela wurde sie von Til Schweiger entdeckt. Zusammen schrieben sie die Kinofilme "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken". Heute hat sie eine eigene Produktionsfirma, führt selbst Regie und setzt auf gute Gags und Starbesetzung. Am 14. September kommt ihr Film "High Society" in die Kinos. Wenn sie mal Schreibkrisen hat, stellt sie sich vor, einen Job mit geregeltem Einkommen und langweiligen Aufgaben zu haben.

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    Der zweite Gast von „Frisch an die Arbeit“ ist der Sänger Jan Plewka. In den 90er Jahren gründete er die Hamburger Band „Selig“, die unter anderem mit ihrem Liebeslied „Ohne Dich“ erfolgreich wurde. In vier Jahren nahm die Band drei Alben auf, doch der Erfolg war zu viel für Plewka, er stürzte in eine Depression. Er wanderte nach Schweden aus, versuchte er sich mit einigen Jobs, kehrte aber schließlich nach Deutschland zurück. 2009 schloss Selig sich wieder zusammen, auch aus finanziellen Gründen. In der Band gelten seitdem neue Regeln, mehr Zeit für die Familie ist eine davon. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Plewka, welche Rolle Arbeit heute in seinem Leben spielt. Und sagt: „Ich verdiene nicht übermäßig Geld, aber genug, damit meine Familie und ich damit leben können und bin total zufrieden“. Am 3. November erscheint das neue Selig-Album „Kashmir Karma“.

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    Der dritte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Comedian Shahak Shapira. Er ist 1988 in Petach Tikwa in Israel geboren, zog in seiner Jugend nach Sachsen-Anhalt, wollte eigentlich Fußballer werden und war sogar bei einem Probespiel bei Carl Zeiss Jena. Aber ohne Erfolg. Also wurde Shapira nach der Schule erst einmal Grafiker, später Werber. Nach einem antisemitischen Angriff in der Berliner U-Bahn geriet Shapira ins Rampenlicht, zeigte sich dort überraschend schlagfertig, schrieb ein Buch und arbeitet seitdem als Comedian. Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Shapira, ob es ihm um Aufmerksamkeit geht, ab welchem Betrag er nie wieder arbeiten oder einen schrecklichen Job machen würde. Er sagt: „Ich sehe meine Arbeit nicht als etwas, was die Welt unbedingt braucht.“

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    Der vierte Gast bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Künstler Friedrich Liechtenstein. Er studierte Puppenspiel an der Schauspielschule Ernst Busch und arbeitete in der freien Theaterszene. Bekannt wurde Liechtenstein Anfang 2014 als er die Hauptrolle in einer Edeka-Werbung spielte und sang: „Supermuschi, Supersushi, supergeil“. Da war er gerade insolvent, hatte sein Haus verloren und lebte im Turmzimmer eines Brillengeschäftes. „Manchmal hatte ich Hunger“, sagt er über diese Zeit. Heute verdient der 61-Jährige sein Geld mit Auftritten: bei Moderationen von Firmenveranstaltungen und Vorträgen - und in Clubs. Gerade hat er das Album „Ich bin dein Radio“ mit dem Friedrich Liechtenstein Trio herausgebracht. Im Podcast spricht er darüber, dass er eigentlich nicht länger als vier Stunden am Tag arbeiten möchte und warum er sein ganzes Geld in Taxifahren und gutes Essen steckt. Und er erzählt, warum er weder Besitz hat, noch eine Altersvorsorge.

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    Der Gast der fünften Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist die Moderatorin und Journalistin Bettina Rust. Sie studierte Kommunikation und Marketing in Hamburg und machte dann ein Volontariat beim Radio. Seit 15 Jahren moderiert sie die Radiosendung „Hörbar Rust“ beim Berliner Sender „Radio Eins". Außerdem hat Rust schon viele Talkshows moderiert. Zuletzt etwa die rbb-Sendung "Stadt, Rad, Hund", für die sie mit ihrem Hund im Korb durch Berlin radelte und sich von Prominenten ihren Kiez zeigen ließ. Derzeit arbeitet sie an einem Buch. Im Podcast erzählt die Moderatorin von einer Krise: "Ich war lebensplatt". Das war vor ein paar Jahren, sie war überarbeitet und privat lief es auch nicht so gut. Damals wusste sie nicht mehr, ob sie noch gut sein könnte. Sie habe dann "alle Maschinen heruntergefahren." Sie sagt: "Das hat nichts mit Ayurveda zu tun oder mit Thailand. Ich bin in meinem Leben geblieben und habe es verlangsamt." Ihre Strategie: Manchmal schaltet sie ihr Telefon zwei Tage nicht an. "Nicht weil ich denke, lasst mich alle in Ruhe, sondern weil ich es genieße.“

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    Der Gast in der sechsten Folge von „Frisch an die Arbeit“ ist Bent Angelo Jensen. Er ist der Modemacher hinter dem Anzugslabel „Herr von Eden“. Er könne zwar nähen und Schnitte anfertigen, sagt er im Podcast. Aber: "Ich zeichne nicht so viel, wie man sich das vorstellt. Ich bin kein Lagerfeld.“ Jensen wurde bekannt als der Schneider von Jan Delay. In den 2000er Jahren eröffnete einen Laden nach dem anderen, entwarf auch Frauenanzüge und kreierte ein Parfüm. Doch 2013 musste er Insolvenz anmelden: Herr von Eden hatte 600.000 Euro Schulden angesammelt. Über die schwere Zeit spricht er auch im Podcast - und über seinen Neuanfang. Er arbeite nun so viel, dass die Entspannung manchmal zu kurz käme. Was hilft: "Ich bin ein leidenschaftlicher Kiffer."

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    Gast der 7. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Berliner Rapper und Musiker Prinz Pi, bürgerlich Friedrich Kautz. Prinz Pi, dessen letzten vier Alben allesamt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts standen, erzählt bei "Frisch an die Arbeit" von den Schattenseiten, den Anfeidungen und der manchmal spöttisch und persönlich werdenden Kritik – nicht nur an seinem Werk, sondern auch an ihm als Menschen: „Man wird immer als Person bewertet und nicht nur die Arbeitsleistung.“ Bei „Frisch an die Arbeit“ erzählt Prinz Pi außerdem, was er als Kind werden wollte und wofür er heute gerne etwas mehr Geld ausgibt. Und er sagt über seine Konzerte: „Das Gefühl, dass da ein paar tausend Leute im Publikum stehen, die einen auf ein Bier einladen würden, ist super schön“

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    Gast der 8. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Bei Frisch an die Arbeit erzählt die 42-Jährige aus Hamburg, was sie eigentlich einmal werden wollte – nämlich Stewardess, wegen der schicken Uniformen. Und wie sie über Umwege in der Werbung und als Redakteurin beim krawalligen Nachmittagstalk schließlich als erste Tagesschau-Sprecherin mit migrantischen Wurzeln vor der Kamera landete. Noch heute helfen ihr die Erfahrungen aus ihrem ersten Job im Kiosk ihrer Mutter: „Ich kann arbeiten bis zum Umfallen und ich bin mir für nichts zu schade.“

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    Gast der 9. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist der Rapper und Musiker Romano. Bei Frisch an die Arbeit erzählt er, warum er jahrelang in Copyshops und Druckereien gearbeitet hat, warum das für seine Musik gut war und warum er bis zum Umfallen arbeiten will. Als Kind, sagt er, wollte er „Gangster oder Polizist werden – weil ich dachte, beide arbeiten nachts“. Später dachte er über ein Geschichtsstudium nach, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung als Mediengestalter. Außerdem erzählt Romano bei Frisch an die Arbeit, warum das frühe Scheitern als Sänger einer Crossover-Metal-Boygroup für ihn lehrreich war – und warum Michael Jacksons Arbeitsethos für ihn so wichtig ist.

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    Gast der 10. Folge ist der Schauspieler Samuel Finzi. Er hat im vergangenen Jahr acht Filme gedreht, Theater gespielt und sagt bei „Frisch an die Arbeit“: "Mir kommt das nicht so wahnsinnig viel vor, wahrscheinlich habe ich ein etwas intensiveres Leben als andere“. Eigentlich wollte der heute 52-Jährige gar nicht Schauspieler werden – sondern Dirigent. „Weil Dirigenten so viel reisen“. Dann studierte er doch Schauspiel in Bulgarien, wo er auch geboren ist. Nach zwei Jahren brach er ab, er habe sich gelangweilt. Außerdem könne man das ohnehin nicht lernen: „Entweder ist man Schauspieler – oder nicht.“ Auf die Frage, ob ihm Anerkennung wichtiger sei oder Geld, sagt Finzi: "Geld bedeutet Zeit. So viel Geld zu haben, dass ich meine Zeit selbst einteilen kann, das ist der größte Luxus, den man haben kann." Als nächstes habe er sich vorgenommen, zwei Monate nichts zu tun. Denn: "Ich merke langsam, dass ich gerade ein bisschen zu viel mache. Ich laufe Gefahr, mich in eine Maschine zu verwandeln, die Dinge ausführt."

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    Gast der 11. Folge bei "Frisch an die Arbeit" auf ZEIT ONLINE ist Carl Jakob Haupt vom Berliner Modeblog "Dandy Diary". Der 32-Jährige erzählt, dass er Mode im Grunde für ein "Quatschthema" hält und Modeschauen trist findet. Die Arbeit mit "Dandy Diary" wäre aber immer noch besser als jeder normale Job. "Ein fester Arbeitsalltag wäre für mich der größte Horror", sagt er. Als Kind wollte er eigentlich Punkrock-Musiker werden, wie der Sänger von Green Day. Und auf eine Art habe er genau das mit den provokanten und irren Aktionen und den wilden Feiern, für die "Dandy Diary" bekannt geworden sei, auch erreicht, sagt Haupt: "Ich mache Punkrock, nur ohne Gitarre."

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    Gast der 12. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ auf ZEIT ONLINE ist Marie Nasemann, von Beruf Schauspielerin, Model und Bloggerin. Bekannt wurde die 28-Jährige vor mittlerweile neun Jahren als Teilnehmerin der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“. Und tatsächlich arbeitete Nasemann im Anschluss an die Sendung einige Jahre als Model und lebte auch in Paris. Im Podcast sagt Nasemann: „Die Zeit in Paris war hart.“ Und gibt einen Einblick hinter die Kulissen des Modellebens, erzählt von heruntergekommenen Model-WGs und davon, was sie in der Zeit verdient hat. Nach Abzug der Gebühren an die Agentur bleibe nicht viel übrig, sagt sie. Längst aber hat Nasemann eine Schauspielausbildung absolviert und sich von der herkömmlichen Modebranche emanzipiert, unter anderem mit ihrem eigenen Modeblog „Fairknallt“, in dem Nasemann über faire und ökologische Mode schreibt. Über ihre vielen unterschiedlichen Jobs sagt sie: „Manchmal fühle ich mich wie der DJ meiner Karriere.“ Ihr Traumberuf: einmal „Tatort“-Kommissarin spielen.

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    Gast der 13. Folge bei „Frisch an die Arbeit“ ist der Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Gangsterserie „4 Blocks“. Ramadan wuchs in Berlin-Kreuzberg auf

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    … doch er lebe zu verschwenderisch, um jetzt schon aufzuhören, erzählt er im Podcast. Christian Ulmen verdiente sein erstes Geld in den Neunzigerjahren mit Telefonsex. Dafür verstellten er und ein Freund ihre Stimmen und gaben sich gegenüber den männlichen Anrufern als Frau aus. 30 Mark verlangten sie pro Gespräch. Doch bald gaben sie den Job wieder auf, "weil es so einfach war und wir nie aufgeflogen sind", sagt er. Danach moderierte er eine Kindersendung und zog nach dem Abitur für MTV nach London. Bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle in dem Kinofilm "Herr Lehmann". Seitdem hat er viele Filme gedreht. Auch Liebeskomödien. "Das sind durchaus Jobs, die man macht, weil man damit Geld verdient." In seiner Comedyserie "Jerks" spielt er jetzt nicht nur die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur, Produzent und Cutter. Sich selbst sei er ein etwas zu nachlässiger Chef, sagt er: "Ich gewähre mir viele Pausen und Nichtstun." Im Podcast erzählt er, dass er Thank-God-It's-Friday-Postings bei Facebook frustrierend finde. Einen Job machen, bei dem man sich nur aufs Wochenende freut, "das könnte ich nicht", sagt Ulmen. Trotzdem freut er sich auf seine Rente: Während er früher in den Kindergarten und zum Klavierunterricht musste, hätte sein Opa stets auf einem Stuhl vor dem Haus gesessen. Das erschien ihm schon da erstrebenswert.

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    … und musste trotzdem schlucken, als er einmal für eine Rolle 180.000 Euro angeboten bekam – und absagte, weil er weder hinter dem Kinofilm noch hinter der Rolle stand. Im Podcast erzählt der Schauspieler, der als Bernie in der Serie "Stromberg" und als "Tatortreiniger" bekannt wurde, wie er sein erstes Geld beim Abschlacken von Schiffen im Hamburger Hafen verdiente, wie ihn die Vorarbeiter dort drangsalierten und was er bei dieser Art von Job trotzdem gelernt hat. Als Kind aber, erzählt Mädel im Podcast, wollte er erst Fußballprofi, dann Schriftsteller werden: "Ich wollte am Strand von Malibu sitzen und Geschichten aufschreiben." Und Mädel erzählt auch, wie er während seines Studiums eher zufällig auf der Bühne des freien Jugendtheaters in Erlangen landete und was ihn an seinem Beruf bis heute glücklich macht. Im Podcast erzählt er, wie er zu Beginn seiner Schauspielkarriere noch in den Zoo ging, um sich bei Vögeln kleine Tricks für seine Figuren abzuschauen und warum es oft schwieriger ist, komische anstatt dramatische Rollen zu spielen. Gerade ist Bjarne Mädel im Kino im Familiendrama "1000 Arten, den Regen zu beschreiben" und war vor Kurzem außerdem in dem ebenfalls sehr ernsthaften Fernsehfilm "24 Wochen" zu sehen. Im Podcast erzählt Mädel, warum es ihm so wichtig ist, nicht nur als lustiger Typ, sondern als guter Schauspieler wahrgenommen zu werden, und warum man als Schauspieler auf die Dauer nicht darüber definiert wird, wie gut man spielt – sondern darüber, welche Rollen man annimmt. Und wie sich sein Lampenfieber vor Theaterpremieren immer noch bemerkbar macht.

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    In Korea ist sie ein Star, sie hat viele Preise gewonnen, 100.000 Zuhörer kommen zu ihren Konzerten. Aber es gab eine Zeit, über die sie sagt: "Ich habe gehofft, es würde kein Morgen geben." Die heute 32-Jährige, die in Mainz geboren wurde, begann bereits als Kind, Geige zu spielen. Schnell wurde das Hobby zur Obsession: Nach der Schule begann sie zu üben – bis nach Mitternacht. Sie aß wenig, schlief kaum. Sie wollte so gut sein wie Anne-Sophie Mutter. "Ich war jeden Tag unglücklich, weil ich nicht so gut war wie sie", sagt Park. Erst im Studium erkannte sie, dass sie an Depressionen litt, erzählt Ji-Hae Park im Podcast. Sie ging zurück nach Seoul, Südkorea, und machte erst mal gar nichts mehr. Heute spielt sie weltweit 150 Konzerte im Jahr. Ihr Ausgleich: Eishockey spielen, nachts.

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    Auf Demos hält Oliver von Dobrowolski den Kopf für Grundgesetz und Rechtsstaat hin – und hat sogar Verständnis für die Anfeindungen der Demonstrantinnen und Demonstranten: „Auch wenn das uncool ist – die dürfen das, das ist deren Recht“, sagt der 42-jährige Berliner Polizist und Vorsitzender der Grünen-nahen Beamtenvereinigung Polizei Grün im Podcast „Frisch an die Arbeit“. Er sagt: „Ich bin aus Idealismus Polizist geworden.“ Im Podcast erzählt er, was ihn an seinem Beruf besonders begeistert, dass er sich von der Polizei mehr Service wünscht und warum er unter anderem den Polizeieinsatz bei G20 so deutlich kritisierte.

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    Sie solle einfach nur gut in der Deko aussehen, sagte ein Redakteur mal zu der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes. Die Texte solle sie vom Teleprompter ablesen. Die heute 36-Jährige sagte den Job ab. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" sagt sie, dass sie selbst bestimmen wolle, was sie vor Kamera sagt. Ulmen-Fernandes ging schon mit 13 Jahren zu ersten Castings, mit 15 zog sie von zu Hause aus. Bekannt wurde sie, als sie wenig später Moderatorin von Bravo TV und später von Viva wurde. Derzeit ist Ulmen-Fernandes an der Seite ihres Mannes Christian Ulmen in der Comedyserie "Jerks" auf ProSieben zu sehen. Über die Arbeit mit dem Partner sagt sie: "Ich fand es sehr anstrengend mit ihm." Als die erste Staffel gedreht wurde, habe er sie manchmal nachts um drei Uhr geweckt, weil er eine neue Idee hatte. Daher müsse er sich nun an ihre Bürozeiten halten – zwischen Freitagabend und Montagmorgen ist die Arbeit Tabu.

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    … "und ich gebe genauso viel aus", sagt der Koch im Podcast Frisch an die Arbeit. Dabei hatte er sich als Kind ausgerechnet, dass 40.000 Mark im Jahr reichen würden, um sich etwas leisten zu können: Coca Cola zum Beispiel statt der Cola vom Discountmarkt. Heute betreibt der 47-Jährige vier Restaurants, schreibt Kochbücher und tritt als Fernsehkoch auf. Er hat rund 200 Beschäftige. Während einige von ihnen lieber nur vier Tage in der Woche arbeiten würden, werde er selbst unruhig, wenn mal weniger los sei. Doch es gab eine Zeit, in der ihm der Stress zu viel wurde. Im Jahr 2006 brach Mälzer zusammen, Burn-out. Heute arbeite er stets bis zur Belastungsgrenze, wisse aber, wann er eine Pause brauche. "Wenn mir der Sitznachbar im Flugzeug zu viel ist und ich den Leuten nicht mehr ins Gesicht schauen kann, weiß ich, ich muss schnell reagieren." Um zu entspannen, reichen manchmal schon vier Kugeln Zimteis.

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    Laura Malina Seiler konnte früher nichts mit Meditation und Achtsamkeit anfangen. Heute gehört die 31-Jährige zu den angesagtesten Lifecoaches in Deutschland. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Entspannungspodcast Happy, holy & confident. Seiler bietet im Internet aber auch Selbsthilfekurse an. Einzelcoaching macht sie nicht mehr – denn sie habe die Vision, möglichst vielen Menschen zu helfen. Seiler studierte Politikwissenschaften, Spanisch und Italienisch in Düsseldorf und Istanbul. Später machte sie einen Master in Berkeley. Über die vielen Stationen in ihrem Lebenslauf sagt Seiler heute: "Ich dachte, wenn ich woanders hingehe, ist es da bestimmt voll schön mit mir, was natürlich totaler Quatsch ist, weil man sich selbst mitnimmt." Und mit sich selbst war sie früher ständig unzufrieden: "Ich fand mich ziemlich doof", sagt sie. Nachdem ihre Tante sie zu einem Meditationsseminar geschickt hatte, merkte sie, dass es ihr besser ging. Sie entschied sich, eine vierjährige Ausbildung zum Coach zu machen. Heute hat sie sieben Mitarbeiter. Während sie in ihren Podcasts den Zuhörerinnen dabei hilft, runterzukommen, kann sie selbst nicht gut abschalten. "Ich habe seit drei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht", sagt sie.

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