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In "Frisch an die Arbeit" stellen Leonie Seifert und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit.

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    ...wenn er am Klavier sitzt und neue Stücke schreibt. Bekannt wurde der 52-Jährige unter anderem mit seinem achtstündigen Konzeptalbum "Sleep", das als Einschlafhilfe gedacht ist. Gestresste schwören auf Richter, dank ihm kämen sie nachts endlich wieder zur Ruhe. Richter wuchs nördlich von London auf. Über seine Kindheit sagt er: "Ich wusste lange nicht, dass nicht alle Menschen ständig Musik im Kopf haben." Eine für seine Karriere entscheidende Figur, sagt Richter, war der Milchmann, der seiner Familie die Milch lieferte. Er sei ein Kenner avantgardistischer Musik gewesen. Richter sagt: „Der Milchmann nahm mich als Projekt an und lieferte morgens mit der Milch sehr experimentelle Schallplatten." Das änderte sein Leben. Er studierte klassische Komposition und Klavier in Edinburgh und an der Royal Academy of Music in London. Noch immer komponiert Richter am liebsten mit Bleistift und Papier und digitalisiert die Noten erst später, um sie am Computer hören zu können. Komponieren sei für ihn „wie Yoga“, sagt Richter: „Man muss seine Energie klug einteilen.“ Gerade das aber falle ihm schwer. „Ich kann nicht nein sagen“ sagt er, „ich mache immer zu viel.“

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    Eigentlich wollte er nach seinem Abitur Pilot werden. Doch da Joko Winterscheidt die Grunduntersuchung der Lufthansa nicht bestand, träumt er bis heute vom Fliegen. Im Podcast "Frisch an die Arbeit" ruft er dazu auf, einmal in einem Cockpit mitfliegen zu dürfen. Beim Fernsehen landete Winterscheidt, 39, durch ein Praktikum. Bei MTV lernte er Klaas Heufer-Umlauf kennen, mit dem er später unter anderem "neo paradise" und "Circus Halli Galli" moderierte. Vor jeder Sendung frage er sich: "Kann ich das wirklich, was ich da mache?" 180 Sekunden vor einer Aufzeichnung bekomme er ein Blackout, spüre seine Arme nicht mehr und sei sehr nervös. Winterscheidt arbeitet nicht nur als Moderator, sondern investiert auch in Start-ups. Sein Antrieb sei sein großes Sicherheitsbedürfnis. "Ich habe immer das Gefühl, es könnte bald vorbei sein", sagt er. Winterscheidt ist unter anderem beteiligt an einer Produktionsfirma und an einer Werbeagentur, insgesamt arbeiten rund 60 Menschen für ihn. Doch als Chef möchte er sich nicht bezeichnen: "In meiner Welt sind die Zeiten von starren Hierarchien vorbei", sagt Winterscheidt.

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    Schon als Jugendlicher wollte Waldemar Zeiler, der Gründer der Kondomfirma Einhorn, Unternehmer werden. Sein Ziel: „Mit 30 Millionär sein.“ Nach einem BWL-Studium und Stationen bei Unternehmensberatungen und diversen Start-ups, die er „gegen die Wand gefahren hatte“, war erstmal Schluss: Burnout. Er nahm sich eine längere Auszeit, reiste durch Südamerika, und entschloss sich dann, zusammen mit Philip Siefer das Start-up Einhorn zu gründen. Die Idee: Bio-Kondome. So fair, wie die Kondome hergestellt werden, sollen auch die 18 Mitarbeiter behandelt werden. Sie arbeiten weitestgehend selbstständig, diskutieren gemeinsam ihre Gehälter und können so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Zeiler selbst versuche sich aus dem operativen Tagesgeschäft so gut es geht herauszunehmen. "Besonders glücklich macht mich ein leerer Kalender", sagt Zeiler.

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    Wenn die Schweizer Musikerin auf Tour ist, ist ihre größte Herausforderung: Chefin sein. Sie müsse dafür sorgen, dass die richtigen Leute im Team seien und alles funktioniere, erzählt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Früher war ich sehr unsicher und habe versucht, zu viel zu kontrollieren", sagt die 35-Jährige. Sophie Hunger wuchs in London, Bonn und in der Schweiz auf. Schon während der Schulzeit sei sie bei Chorauftritten in anglikanischen Kirchen aufgefallen, weil sie unbedingt ins Rampenlicht wollte. Trotzdem, sagt Hunger, verspüre sie manchmal "einen kleinen Neid auf normale Jobs". Für ihr neues Album "Molecules", das am 31. August erscheint, sei sie für einige Wochen nach Los Angeles gezogen. Dort wollte sie in einem Studio zu lernen, wie man die Musik optimal aufnimmt und produziert. "Ich war immer so abhängig von den Typen im Studio", sagt Hunger. "Das hat mich gestört." Auch wenn Hunger ihre Musik als Beruf sehr ernst nimmt, sei diese aber vor allem Ausdruck ihrer eigenen Rastlosigkeit. Es gehe ihr darum, mit dem Leben als Künstlerin intensiver zu leben als andere. Die Aussicht auf Ruhe wäre daher nichts für sie, erzählt Hunger: "Rente wäre für mich die Hölle."

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    Als in den sozialen Netzwerken vor vier Jahren ihr Beitrag bei einem Poetry-Slam viral ging, wurde die heute 26-jährige Julia Engelmann über Nacht bekannt. Angelehnt an das Lied "One Day/Reckoning Song" hatte sie ein Gedicht geschrieben. Der Refrain, ins Deutsche übersetzt: "Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein, und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." Engelmann, die aus Bremen kommt, studierte zu dem Zeitpunkt Psychologie und war mit dem Auftritt, dessen Video bis heute knapp zwölf Millionen Menschen gesehen haben, eigentlich auf dem vorletzten Platz gelandet. Im Podcast erzählt sie, dass sie die Aufmerksamkeit damals überwältigt habe. Sie sei erst einmal eine Woche ans Meer gefahren, habe ihr Telefon bewusst nicht angeschaltet und sich sortiert. Heute kann sie davon leben, Gedichte zu schreiben und Musik zu machen. Sie geht an ihren Beruf heran wie an einen Bürojob, sagt sie im ZEIT-ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Im Schnitt sitze ich um 9.30 Uhr am Schreibtisch und arbeite." Sie habe eine Art Familienbetrieb: Ihre Mutter ist ihre Managerin, ihr Vater kümmere sich um die Locations und das Merchandise. "Wir sind ein lyrischer Wanderzirkus", sagt Engelmann. Ob ihr aktueller Erfolg weiter anhalte, sei ihr nicht sonderlich wichtig. Sie sagt: "Ich könnte auch noch Grundschullehrerin werden.“

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    Nach der Veröffentlichung ihres Debütromans „Axolotl Roadkill" hatte die Schriftstellerin und Regisseurin Helene Hegemann erst mal genug. Im ZEIT-ONLINE-Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt sie: "Mir fiel absolut nichts ein und ich wollte den Beruf eigentlich aufgeben.“ Erst als das Geld aufgebraucht war, habe sie wieder ernsthaft angefangen, zu schreiben. Jetzt ist ihr dritter Roman erschienen: „Bungalow". Darin geht es um ein zur jungen Frau reifendes Mädchen, das bei seiner alkoholsüchtigen Mutter in aussichtslosen Verhältnissen aufwächst. Über ihre Arbeit sagt die 26-jährige Hegemann im Podcast: "Schreiben erfordert ein gewisses Maß an Planung.“ Sie sei sich selbst eine "erstaunlich gute Chefin“ und arbeite sehr diszipliniert: "Ich bin sehr streng mit mir.“ Hegemann zog mit 13 Jahren zu ihrem Vater Carl Hegemann, der damals Dramaturg an der Berliner Volksbühne war, und begann, zu schreiben. Im Podcast sagt sie: "Ich habe mich nicht nach dem Lifestyle des Schriftstellers gesehnt." Viel Aufmerksamkeit bekam Hegemann für ihren Debütroman "Axolotl Roadkill", zu dessen Erscheinen sie gerade mal 17 Jahre alt war.

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    …genauso wie ein Magengeschwür oder Krebs." Der 58-Jährige gründete vor knapp 30 Jahren das erste Schlaflabor. Heute leitet er an der Charité das Schlafmedizinische Zentrum und berät zum Beispiel die Tänzer des Staatsballetts Berlin beim Thema Schlaf. "Anfangs wurde ich mit meiner Arbeit nicht ernst genommen", sagt er im Podcast "Frisch an die Arbeit“. Da war die Schlafmedizin noch ein Randgebiet in der Medizin. Das habe sich geändert: Jeder Zehnte in Deutschland leidet unter chronischen Schlafstörungen, jeder Dritte schläft nicht gut. Anders als früher seien heute viele seiner Patienten erst 20 Jahre alt. Der Auslöser dafür sei häufig Stress, sagt Fietze. Das kennt er selbst. Er sagt: "Wenn ich mein Arbeitspensum mit dem vergleiche, was ich vor 15 Jahren gemacht habe, dann habe ich damals gefaulenzt." Fietze sagt: "Eins meiner Vorhaben ist: mehr Entspannung“. Dazu gehöre auch mehr Schlaf. Seine Einschlafrituale: Tiersendungen und eine Tasse Kräutertee. Wenn er tagsüber müde wird, mache er eben ein Nickerchen auf der Tastatur. Wenn man unbequem einschlafe, wache man nach ein paar Minuten ohnehin wieder auf und sei für die nächsten Stunden wieder fit.

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    Der 28-jährige Schauspieler spielte in seiner Jugend im „Vorleser“ den Geliebten von Kate Winslet. Das machte ihn bekannt. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ sagt er: "Ich kannte sie auch nur aus Titanic – und saß plötzlich in New York und hatte eine Probe mit ihr. Das konnte ich selber gar nicht glauben.“ Bei den Dreharbeiten war Kross anfangs zu jung, um Sexszenen zu drehen. Er sagt: "Die haben damit extra noch gewartet, bis ich 18 wurde – damit uns keiner verklagen kann." Am Tag nach seinem Geburtstag lag er dann mit Winslet im Bett. Heute ist Kross sehr kritisch mit sich. "Ich schaue bei meinen Filmen immer, ob ich Fehler gemacht habe", sagt er. Erst wenn er einen Film dreimal gesehen habe, könne er sagen, ob er ihn gut finde. Dabei hat Kross viele Preise gewonnen, erst dieses Jahr gewann er den Bayerischen Filmpreis.

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    Noch vor acht Jahren arbeitete die 49-jährige Mirian Lamberth in New York als Kreativdirektorin bei Tommy Hilfiger. Sie fuhr einen SUV, hatte ein Haus auf den Hamptons, eine persönliche Assistentin und viel Geld auf dem Konto. Doch sie fragte sich oft: "Was macht mir wirklich Spaß?" Und: "Wo will ich denn noch hin?" Sie entschied sich, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Jetzt arbeitet sie als Heilpraktikerin in Berlin. Sie sagt: "Am Anfang habe ich ein bisschen geweint, dass ich keine Corporate Credit Card mehr hatte." Heute hat Lamberth keine Rücklagen mehr aus dem früheren Arbeitsleben und keine finanzielle Absicherung – und ist trotzdem glücklicher. Ihre Klientinnen und Klienten besucht sie zu Hause. Ihr Honorar variiert dabei stark, je nach Patient und Fall. "Früher wollte ich meine Arbeit möglichst günstig anbieten, damit sie sich jeder leisten kann," erzählt sie. "Aber ich habe gemerkt, dass viele meine Zeit erst dann ernst nehmen, wenn der Preis höher ist."

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    Der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp outete sich im vergangenen Sommer als schwul. Er hatte damit so lange gewartet aus Sorge, keine Filmrollen mehr zu bekommen. Im Podcast „Frisch an die Arbeit“ erzählt der 39-Jährige: "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so viel freier fühlen würde." Außerdem habe er seitdem bereits eine Rolle angeboten bekommen – und zwar die eines heterosexuellen Mannes. Schropp wuchs in Gießen auf, seine Mutter war Arzthelferin, der Vater Lehrer. Für ihn selbst war früh klar, dass er einmal auf einer Bühne stehen wollte. Bekannt wurde er mit seiner Rolle als Herzensbrecher in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger" an der Seite von Nora Tschirner. Heute moderiert er vor allem TV-Shows, unter anderem das Reality-Format "Promi Big Brother." Er sagt: "Ich bin halt Mainstream." Im Podcast erzählt er, dass er ein großes Sicherheitsbedürfnis habe. Wenn Jobs wegbrechen, mit denen er fest gerechnet habe, mache er sich Sorgen. Dann nehme er auch Jobs an, die er sonst nicht annehmen würde.

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    An harten Tagen legt Max Höhn sich abends in die Badewanne, gibt ein paar Tropfen Pfefferminzöl dazu und bleibt im Wasser, bis es kalt ist. "Danach ist mein Kopf frei", sagt der 48-Jährige im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Höhn arbeitet als Friseur, seit 13 Jahren hat er einen eigenen Laden in Berlin mit drei Mitarbeitern und einem Azubi. Er liebt es, Haare zu schneiden. Jeden Tag höre er viele glückliche Geschichten. Harte Tage seien die, wenn ihm mehrere Kunden von Schicksalsschlägen erzählten, von Trennungen und Krankheiten. "Da denke ich: Das ist jetzt wirklich zu viel Drama für heute." Höhn kommt aus Rheinland-Pfalz. Als er 15 Jahre alt war, schmiss er die Schule. Seine Mutter ging mit ihm zum Arbeitsamt und suchte ihm eine Ausbildungsstelle zum Friseur. Doch Höhn wollte lieber Schauspieler werden und arbeitete nach der Ausbildung an verschiedenen Theatern. Das sollte zunächst niemand mitbekommen. Er sagt: "Wenn man als schwuler Schauspieler auch noch Haare schneiden kann, wird man in Deutschland nicht ernst genommen." Erst als es mit der Schauspielerei nicht mehr klappte, wurde der Friseurberuf sein Hauptjob. Im Podcast sagt er: "Ich will nur noch mit Menschen arbeiten, die ich wirklich mag und wertschätze." Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist für ihn eine Herausforderung: Auf die letzte Ausschreibung für eine Lehrlingsstelle meldeten sich nur drei Leute.

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    "Wenn man seine Finanzen auf die Reihe kriegt, gibt das vielen Frauen das Gefühl, Superwoman zu sein", sagt Natascha Wegelin ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit. Die 32-Jährige ist die Gründerin und gleichzeitig der Kopf hinter dem Frauen-Finanzblog Madame Moneypenny, mit dem sie Frauen dabei unterstützt, finanziell unabhängig zu werden. Wegelin, geboren im Ruhrpott, verdiente ihr erstes Geld mit zwölf Jahren in einem Kinderchor, der regelmäßig in Musicals auftrat. Später studierte sie BWL – und erhoffte sich einen Job bei Google, wo sie ein Praktikum gemacht hatte. Aber es klappte nicht. Im Podcast sagt Wegelin: "Damals dachte ich: Wie doof muss man sein, das zu vermasseln?" Kurzerhand gründete Wegelin zusammen mit einem Kommilitonen ein eigenes Unternehmen, da war sie 26 Jahre alt: das Portal wg-suche.de. Im vergangenen Jahr verkauften sie es zum Teil an Immobilienscout24. Seit 2016 betreibt sie ihren Blog. In einer Facebook-Gruppe diskutiert sie mit Frauen über Finanzen, gibt Seminare und Webinare und hat gerade ein Buch veröffentlicht. Wichtiger als der Output aber, sagt sie, seien die Rückmeldungen ihrer Leserinnen: "Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich geholfen habe, ein Leben zu verändern."

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    Henning May, 27, und seine Freunde Christopher Annen und Severin Kantereit gründeten während der Schulzeit in Köln die Band AnnenMayKantereit, später kam der Bassist Malte Huck dazu. Sie singen Lieder über Liebeskummer, Kiffen, Älterwerden. Sie wurden als Newcomerband gefeiert, spielen auf Festivals und füllen große Konzerthallen, wurden plötzlich überall erkannt. May kam mit der Aufmerksamkeit nicht gut klar, erzählt er im ZEIT-ONLINE-Podcast Frisch an die Arbeit, er habe viel gekifft. "Ich habe mich isoliert und versucht, mich zu betäuben", sagt er. Er habe zwei Wochen durchgefeiert und immer noch eine Ausrede gefunden, sich am nächsten Abend doch wieder zu verabreden. Er habe aufgehört, Sport zu machen. Mittlerweile habe er sich an die Aufmerksamkeit gewöhnt. Er sagt: "Ich entziehe mich der Welt jetzt nicht mehr so oft." Darüber, wie die Band ihr Geld aufteilt, sagt Henning May lieber nichts. Nur so viel: "Wir verdienen genug Geld. Ich bin finanziell abgesichert." Wenn von dem neuen Album, das gerade erschienen ist, kein einziges Exemplar verkauft würde, könnte er von seinen Ersparnissen zehn Jahre lang leben, sagt er. Auf die Frage, ob er lieber mehr Freizeit, Geld, Sinn oder Anerkennung hätte, sagt er: "Freizeit und Geld brauche ich jetzt gerade nicht. Ich wäre einfach gerne wieder verliebt."

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